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Gedanken zur Monatslosung Juni 2022

Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm. Denn Liebe ist stark wie der Tod.

Hoheslied 8,6

Die Monatslosung für den Juni finden wir am Ende des Buches Hoheslied im AT. Es umfasst eine Sammlung von Liebesliedern zwischen Mann und Frau, über acht Kapitel lang. Es ist beeindruckend zu sehen, mit welcher Lei-denschaft und Hingabe beide füreinander brennen. Sie schwärmen von dem jeweils anderen, sind verliebt und kein böses Wort wird gesprochen. Sie wollen nur das Beste geben und tun alles dafür, um den anderen glücklich zu ma-chen. Das hört sich alles so wunderbar an. Aber gibt es das, die perfekte Liebe?

In 1. Korinther 13, 4-7 wird die perfekte Liebe beschrieben. Diese Verse werden auch gerne bei Trauungen gelesen: „Die Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht neidisch oder überheblich, stolz oder anstößig. Die Liebe ist nicht selbstsüchtig. Sie lässt sich nicht reizen, und wenn man ihr Böses tut, trägt sie es nicht nach. Sie freut sich niemals über Ungerechtigkeit, sondern sie freut sich immer an der Wahrheit. Die Liebe erträgt alles, verliert nie den Glauben, bewahrt stets die Hoffnung und bleibt bestehen, was auch geschieht.“

Wie können wir es schaffen, diese Liebe zu bewahren? Wir wissen nur zu gut, dass wir eigentlich zu dem genauen Gegenteil neigen: Ungeduld, Unfreundlichkeit, Neid, Überheblichkeit, Stolz, Anstößigkeit und Falschheit. Durch unser selbstbezogenes Ich zerstören wir Beziehungen, sowohl zu unserem Partner/unserer Partnerin als auch zu un-seren Freunden und generell zu allen Menschen, mit denen wir in Kontakt kommen. Und was noch viel gravieren-der ist: zu Gott selbst. Das ist deshalb so problematisch, weil die zerstörte Beziehung zu Gott unseren Untergang zur Folge hat. Die Trennung von Gott hat Konsequenzen über unser irdisches Leben hinaus (Rö 6,23).

Wir sind nicht aus uns heraus in der Lage, unvollkommene Beziehungen zu heilen, weil wir uns nicht ändern kön-nen. Dies kann nur von Gott her geschehen: „Und das ist die wahre Liebe: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns zuerst geliebt und hat seinen Sohn gesandt, damit er uns von unserer Schuld befreit.“ (1. Joh. 4,10) und in Joh. 3,16 lesen wir:“ Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.“ Die Liebe kommt von Gott. Obwohl wir die Beziehung zu Gott zerstörten, indem wir unser eigener Herr sein wollten und ihn abgelehnt haben, kommt er den-noch zu uns, wird durch Jesus Christus Mensch und lässt sich von uns kreuzigen, stirbt elendig am Kreuz. Was für ein Gott tut denn sowas? Das widerspricht doch jeglicher Logik! Welcher Gott kommt denn zu seiner Schöpfung, nachdem diese ihn ablehnte? Unvorstellbar, und dennoch ist es wahr. Gott kommt zu uns, zu jedem einzelnen und bietet uns Rettung an, bietet uns an, die Beziehung zu heilen. Und zwar nicht, weil wir so großartig sind oder weil wir dieses oder jenes getan haben. Nein, wir haben Gott nichts vorzuweisen, es ist absolut unverdient. Er tut es aus Liebe zu uns, es ist ein Geschenk aus Gnade. Wenn wir sein Geschenk der Gnade annehmen, wird uns seine voll-kommene Liebe erfüllen. Wir sind dann in der Lage, diese Liebe an unsere Mitmenschen weiterzugeben. In Johan-nes 4,7 steht: „Liebe Freunde, lasst uns einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Wer liebt, ist von Gott geboren und kennt Gott.“

Haben wir Jesus Christus als unseren Herrn und Heiland für uns angenommen, zeigt sich Gottes Liebe in unserem Leben an unseren Mitmenschen. Die Liebe Gottes ist stärker als der Tod, sie hat ihn überwunden. Jesus Christus ist für unsere Schuld am Kreuz für uns gestorben und wieder auferstanden. Wer ihm sein Leben anvertraut und zu Gott umkehrt, wird die Ewigkeit in Gottes Herrlichkeit verbringen. Ich empfehle 1. Joh. 4, 7-21 zu lesen. Ich wün-sche euch Gottes reichen Segen im Nachdenken über sein Wort.

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