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Gedanken zur Monatslosung Dezember 2022

Dann werden Wolf und Lamm friedlich beieinander wohnen, der Leopard wird beim Ziegenböckchen liegen. Kälber, Rinder und junge Löwen weiden zusammen, ein kleiner Junge kann sie hüten.

Jesaja 11,6

Der Verfasser dieser merkwürdigen Zeilen ist der Prophet Jesaja. Also ein Sendbote Gottes, der im Auftrag Gottes Voraussagen machen sollte. Dieser Prophet des einzig wahren Gottes, ist den Juden und den Christen auf der ganzen Welt bekannt. Er wirkte zwischen 740 und 701 v. Chr. im damaligen Südreich Juda und verkündete diesem wie auch dem Nordreich Israel und dem anrückenden Großreich Assyrien das Gericht Gottes (JHWH).

Ein Prophet wurde jedoch nur dann anerkannt, wenn seine Prophezeiungen auch eintraten. Da es auch damals viele „falsche Propheten“ in Israel gab, wurde jeder sogenannte Prophet, dessen Voraussagen sich nicht erfüllten, sofort aus der Liste der Propheten gestrichen. Alle Prophetien des Jesaja, die sich auf die damalige Zeit bezogen, haben sich erfüllt. Darum gehen Christen auch fest davon aus, dass sich die noch ausstehenden Prophetien erfüllen werden.

Dieser Jesaja verhieß den Israeliten nicht nur Gottes Gericht aufgrund ihrer Abkehr von seinen guten Geboten, sondern auch eine endzeitliche Wende zum Heil, das heißt, zu universalem Frieden und Gerechtigkeit, und kündigte erstmals einen zukünftigen Messias als gerechten Richter und Retter der Armen an. Einige andere Propheten des Alten Testaments haben ebenfalls von einer Zeit berichtet, die bis heute noch nicht gekommen ist. Vieles von dem, was wir im Buch Jesaja lesen, finden wir dann auch im Buch der Offenbarungen des Johannes wieder.

Nun ist die Frage, von wem ist hier überhaupt die Rede und wann wird diese Zeit auf unserer Erde gekommen sein? Auch hier gibt uns die Bibel eine klare Antwort. Jesaja 11,1-6

1 Und es wird ein Zweig hervorgehen aus dem Stamm Isais/Davids und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen. 2 Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN. 3 Und Wohlgefallen wird er haben an der Furcht des HERRN. Er wird nicht richten nach dem, was seine Augen sehen, noch Urteil sprechen nach dem, was seine Ohren hören, 4 sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande, und er wird mit dem Stabe seines Mundes den Gewalttätigen schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen töten. 5 Gerechtigkeit wird der Gurt seiner Lenden sein und die Treue der Gurt seiner Hüften. Der Zweig von dem hier die Rede ist, hat am 24.12. Geburtstag. Diesen Tag feiert die ganze weltweite Christenheit. Jesus der Sohn Gottes wurde Mensch und kam auf diese Erde um uns, den Menschen aus allen Völkern und Nationen, die Güte und Liebe sowie die Gnade Gottes, die in er der Vergebung unserer Sünden durch seinen Sohn Jesus, zu offenbaren. Diesen Geburtstag den wir seit über 2000 Jahren feiern, nennen wir Weihnachtsfest.

So wunderbar die Angebote Gottes zur Versöhnung auch sind, es sind Angebote, die jeder auch ausschlagen kann. Problematisch ist jedoch, dass dieser Jesus noch einmal auf diese Erde kommen wird. Nun nicht mehr als Retter und Versöhner, sondern als Richter aller Menschen. Bevor Jesus wiederkommt, gibt es hier auf Erden eine Zeit der Strafe Gottes, eine Not, wie sie die Welt noch nicht erlebt hat. Nachzulesen in dem Buch der Offenbarung Kapitel 6-19. Im Kapitel 20 der Offenbarung lesen wir dann, dass dieser Jesus hier auf der Erde ein tausendjähriges Friedensreich aufrichten wird. Das ist dann die Zeit, wo wieder Wolf und Lamm friedlich beieinander wohnen, so wie es in der Monatslosung steht. Wann kommt Jesus wieder? Keine Ahnung. Die Frage ist auch falsch gestellt. Sie müsste lauten: Wie stehe ich da vor Jesus, wenn er wiederkommt oder, wenn ich vorher sterbe, bin ich versöhnt mit Gott? Diese Frage muss sich jeder Mensch selber beantworten.

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